Wanderung um den Klostersee Dargun


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(Streckenlänge: ca. 4 km)

Die Wanderung beginnt an der Kloster-/Schloss-Anlage. Das Kloster, im 13. Jahrhundert erbaut, wurde 1552 säkularisiert und danach zum Schloss umgebaut. 1945 fielen Schloss und Klosterkirche einem Brand zum Opfer.
Seit 1991 wird die Anlage gesichert und saniert . Der Tordurchgang wurde wiederaufgebaut. Dort sind die Stadtinformation und die Stadbibliothek sowie ein Ausstellungsraum mit einer Ausstellung zur Geschichte der Kloster-/Schloss- Anlage untergebracht.
Durch das gelbe Tor, um 1700 errichtet und eine zweizeilige Kastanienallee gelangt man auf den Klosterdamm, im 13. Jahrhundert angelegt als Staudamm für den Klostersee.

Nach der Überquerung des Bahndamms, 1907 fertiggestellt, liegt zur linken Seite der Klostersee mit Promenade. 30 ha Wasserfläche laden zum Baden, Angeln und Bootfahren ein. Der Wanderweg führt dann in die Stadt hinein. Mehrere wertvolle Haustüren, Fassaden und alte Bürgerhäuser prägen rechts und links der Schlossstraße das Stadtbild.

Den Mittelpunkt der Stadt bilden der sanierte Marktplatz mit der ehemaligen Landdrostei (1865), mit dem ehemaligen Postamt (1898) und mit der roten Schule (1855/56). Über die Schulstraße, die Röcknitzstraße und den Hirtenweg, die saniert wurden und dadurch ein herrliches Altstadt – Flair erhalten haben, führt der Weg vorbei an einem Niederdeutschen Hallenhaus (17./18.Jahrhundert) zur Pfarrkirche (1178/1753) mit gotischem Schnitzaltar und Lüttkemüllerorgel (1860).

Von dort gelangen wir über den Dörgeliner Damm zum Ursprung der heutigen Stadt Dargun, der ehemaligen Slawenburg, die 1171 im Zuge der Christianisierung zerstört wurde. Zu erkennen sind noch drei Querrigelwälle. Auf dem Platz der alten Burg sind die Reste eines jüdischen Friedhofs zu sehen. Der Friedhof ist heute eine Gedenkstätte.

Um den See herum führt ein Wanderweg vorbei an einer Wacholderheide. Das Strandbad lädt zum Verweilen ein. Von uralten Bäumen gesäumt führt der Weg zurück über den Bahndamm zur Kloster-/Schloss-Anlage.

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