Wanderung Malchin – Hainholz – Basedow – Stöckersoll – Liepen – Gielow, oder nur durch das Hainholz


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(Streckenlänge: ca. 24 km, oder 8 km)

Beginnen Sie Ihre Wanderung am Marktplatz in Malchin. Die Stadtinformation befindet sich in der Sakristei der spätgotischen Stadtkirche St. Johannis. Interessant ist der um 1430 entstandene Marienaltar. Das Rathaus hat als Besonderheit im Sitzungssaal die gemalten Wappen der 72 Handwerks- und Gewerbezweige der Stadt. Erhalten geblieben sind das in nördlicher Richtung gelegene Kalensche Tor und das nach Süden gelegene Steintor.

Durch dieses Tor gehen Sie zum Hainholz, vorbei am “Jägerhof”. Die idyllisch gelegene Anlage lädt zum Verweilen ein. Der weitere Weg in Richtung Westen führt durch Wälder nach Viezenhof.
Im Hainholz haben Ur- und Frühgeschichtsforscher weit über 100 Grabstätten – teilweise aus der Jugendzeit – ausgegraben. Von Viezenhof gehen Sie weiter durch Wälder und Schonungen in westlicher Richtung. Dabei kreuzen Sie den Weg Basedow-Höhe nach Gessin.

Nach ca. 500 m biegen Sie in eine Allee ein, die zum Schloßpark von Basedow führt. Sie haben dabei einen herrlichen Blick durch den Park auf das Schloß. Unmittelbar am Weg liegen 2 Großsteingräber. Der Park wurde von Lennè 1835-52 angelegt. Das Schloß – vom 16.-19. Jahrhundert neben einer alten Burganlage aus dem 12. Jahrhundert erbaut – weist prächtige Terrakotten aus dem 16. Jahrhundert auf.

Die gotische Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert wurde durch die Grafenfamilie Hahn in den nachfolgenden Jahrhunderten prächtig ausgestaltet. Sehenswert ist u.a. eine Gerke-Herbst-Orgel (1680-83). Nur wenige Organisten können diese meisterhaft spielen. Die Orgelkonzerte von Pfingsten bis November mit überwiegend vorbachscher Musik sind immer gut besucht. Von der Kirche führt der weitere Weg über Stöckersoll nach Liepen.

Dort ist eine mit Europamitteln rekonstruierte Wasserburg zu besichtigen. Gehen Sie auf dem weiteren Weg in nordöstlicher Richtung bis zum Waldrand. Entlang des Waldrandes gelangen Sie auf eine Höhe, von der Sie einen schönen Blick auf Gielow und bei gutem Wetter über den Kummerower See haben. Durch Gielow gehen Sie vorbei am “Hainholzcafe” – hier können Sie sich stärken – durch das Hainholz weiter in Richtung Malchin.

Die kürzer gehaltene Wanderung führt uns ins Hainholz mit seinen abwechselnden Laub- und Nadelgehölzen. Neben seinen landschaftlichen Reizen dürfte es besonders für den geschichtlich interessierten Wanderer von Bedeutung sein.

Hier sind 3000 Jahre Zeitgeschichte an steinernen Zeugen durch mehrere Steinkistengräber aus der mittleren Jungsteinzeit und flache Hügelgräber aus der jüngeren Bronzezeit sichtbar. Ein Ausflug, der bestimmt lohnt, denn diese Landschaft vermittelt noch den Eindruck einer urwüchsigen, unberührten Natur.

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