Wandern im Tollensetal bei Altentreptow


(Streckenlänge: ca. 24 km)

Wir beginnen unsere Wanderung in Altentreptow an der ST. Petri Kirche, in der einer der schönsten spätgotischen Schnitzaltare aus dem 15. Jahrhundert zu sehen ist. Unser Weg führt über die Demminer Straße zum “Großen Stein” am Klosterberg, der mit 133 m wahrscheinlich der größte Findling Deutschlands (auf dem Festland) ist. In Richtung Osten gehen wir an dem neuen Krankenhausstandort vorbei und queren die Tollense über die Flussbrücke in Richtung Grapzow. Wir befinden uns am Ausgang des “Goldbach-Tollense-Landschaftsschutzgebietes”, der Heimat vieler Niederwildarten, des Weißstorches und der gefährdeten Fischotter.

Mit schwungvollen Schritten, vorbei an Feuchtgebieten, nähern wir uns Kessin und der “Kessiner Schweiz”. Ausgangs des Ortes können wir einen herrlichen Blick über die bezaubernde Landschaft des Tollensetales genießen, der noch durch eine starke Mäanderbildung der Tollense verstärkt wird. Östlich der Flussniederung führt uns der Weg am Wodargschen Forst entlang an Kölln vorbei nach Klempenow. Schon von weitem sehen wir eine urwüchsige Burg aus dem Tal hervortreten. Erbaut im 13. Jahrhundert war sie einst wichtigster Punkt und Pass an der Tollense.
Jede Stilepoche der Baukunst, ja jeder Burgherr hat an Burg Klempenow Spuren hinterlassen. Eine Turmbefestigung mit herrlichem Blick ins Tollensetal entschädigt für den beschwerlichen Aufstieg. Nahe der Burg befindet sich die Burgruine Landskron, als nächste Feste einer ehemaligen Kette von Burgen am und im Tollensetal. Die weitere Wanderung führt uns westlich der Tollense auf Wiesenwegen nach Burow.

Vorbei an Weltzin nähern wir uns dem Ort Mühlenhagen mit seinem Waldgut im Naturerlebnispark Tollensetal. Eine ausgedehnte ursprüngliche Naturlandschaft lädt zu Kutschfahrten und Geländeritten sowie aktiver Erholung auf dem großzügig angelegten Spielplatz für Kinder ein. Entlang der Tollense über die Ortschaft Klatzow erreichen wir wieder die ehemalige Ackerbürgerstadt Altentreptow und unseren Ausgangspunt, die St. Petri-Kirche.

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