Eine Wanderung durch das wunderschöne Naturschutzgebiet “Nebel” bei Krakow am See


(Streckenlänge: ca. 22 km)

Unser Weg führt vom Krakower Markt mit seinem neugotischen Rathaus (1857) und der Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert entlang der Langen Straße bis zur B 103, der wir in Richtung Güstrow folgen. Auf der rechten Seite blicken wir auf den Gruber See mit der Halbinsel Jörnberg und Aussichtsturm (1995).
Gleich hinter dem See biegen wir nach rechts in Richtung Autobahn ab. An dieser Gabelung können wir uns auch in dem Hotel-Restaurant “Zum Forsthof Blechernkrug” verweilen.

Nach etwa 300 m verlassen wir die Straße nach rechts und folgen einem asphaltierten Weg, der uns am Campingplatz vorbei und durch das Waldstück “Windfang” führt.

Am Ende des Waldstücks kommen wir an eine Kreuzung, der wir nach rechts in Richtung Seegrube folgen. Wir durchqueren den Ort in Richtung Serrahn, und nun öffnen sich auf der rechten Seite immer wieder reizvolle Blicke auf den Krakower See.

Vor Erreichen des Nebelwehrs und dem dahinter liegenden NSG “Nebel” befinden sich rechts des Weges zwei bronzezeitliche Hügelgräber. Wir folgen dem Weg weiter und erreichen das alte Fischerdorf Serrahn mit seiner sehenswerten einstigen Post, ein Fachwerkbau der bereits 1667 erwähnt wurde.
Zwischen Serrahn und Kuchelmiß liegt das Nebeldurchbruchstal mit seinem Naturlehrpfad. Uralte Kastanien, hohe Erlen und gewaltige Buchen erwarten uns hier.

Bizarre umgestürzte Bäume liegen am Fluß und erhöhen den optischen Reiz dieser Naturlandschaft. Im nahen Nebelholz findet man zahlreiche Hügelgräber.
Die Landschaft bietet Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere, wie den Fischotter, den Kranich, das Bachneunauge und die Gebirgsstelze.

Entlang der Nebel, dem artenreichsten und saubersten Fließgewässer Mecklenburgs, erreichen wir die Kuchelmißer Wassermühle. Das technische Denkmal wurde 1558 erstmals urkundlich erwähnt. Heute befindet sich hier ein Heimatmuseum mit Müllerwohnung.

Von der Wassermühle aus begehen wir einen Sandweg in nordwestliche Richtung und treffen nach wenigen Metern auf die Landstraße zwischen Krakow am See und Kuchelmiß, der wir nach rechts folgen.

Nach dem Überschreiten der Brücke, die über die Nebel führt, wandern wir entlang des Wasserlaufes und über Felder in Richtung der Ortschaft Koppelow. Dort angekommen führt uns die Kastanienallee bis zum Gutshaus am Ortsende. Wenn wir dort links abbiegen, kommen wir zur Grabkapelle der Familie Levitzow. Wir überqueren die Nebel und gehen der Straße folgend zum Dorf Groß Grabow.

Hier lädt uns das Restaurant “Mecklenburger Hof” zu einer Erholungspause ein. Im ehemaligen Gutspark ist ein frühdeutscher Turmhügel anzusehen. Der Bundesstraße 103 folgend kommen wir am Dorf Charlottenthal vorbei.
Ein besonderer Anziehungspunkt war das dortige Herrenhaus (1843), ein Kleinod mecklenburgischer Baukunst im tudorgotischen Stil.

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