Angeltipps rund um den Krakower See


(Am Krakower See beißen sie immer an…)

So eine Angeltour mit der ganzen Familie oder mit guten Freunden und einem gut gepackten Picknick-Korb ist immer wieder ein herrliches Erlebnis. Hier am Krakower See, in seinen hübschen Buchten, an 22 Werdern und schönen Halbinseln beißen vor allem Barsche, Hechte und Aale, aber auch andere Fische an. Sie können aber auch in einem der Angelteiche Ihre Rute auswerfen, wo Sie insbesondere Forellen, Karpfen, Schleie und Welse fangen können.

Die wichtigsten Fischarten und mögliche Angelstellen

Plötze Diese Fische gehen ganzjährig an den Haken. Die kapitalen Burschen unter ihnen ziehen in 4 bis 8 Metern Tiefe. Dosenmais und Zwiebackteig sind im Sommer die beliebtesten Köder, während der kalten Jahreszeit beißen sie besser auf zappelnde Wurm- und Madenbündel. Großflächiges Anfüttern hält den Schwarm am Platz.

Blei Brassen oder Bleie sind die Hauptfische des Krakower Sees. Am einfachsten sind die Bleie zu erkennen, wenn sie Mitte Mai aus den Tiefbereichen ins Gelege zum Laichen ziehen – richtige Brassenangler aber schätzen die Qualität des Fischens um diese Zeit als gering ein. Im übrigen Jahr werden Brassen in 6 bis 8 Metern Tiefe mit Würmern, Maden und Sprock (Frühjahr) oder Teig und Makkaroni (Sommer) gefangen.

Aal Hochsaison ist das Frühjahr (Mitte Mai), wenn riesige Weißfischschwärme zum Laichen ins Gelege ziehen. Vorausgesetzt das Angeln erfolgt in der Nähe der laichenden Weißfische, so ist ufernahes Angeln mit Tauwurm, Rotwurm und kleinem Köderfisch an Grund- oder Posenmontage empfehlenswert. Angeln nur in den Abend- und Morgenstunden. (Ich persöhnlich habe von etlichen Anglern gehört, das die größten Aale um die Mittagszeit im Sommer ganz dicht an den zu der Zeit fast leeren Badestränden gefangen wurden.)

Hecht Vom 31. Dezember bis 30. April ist Schonzeit. Ab dem 1. Mai ist dann auch gleich Hochsaison. Der zweite Höhepunkt folgt dann Ende des Sommers bis in den Herbst hinein. Die Seeflächen im Stadtbereich sind leider überangelt und am Gelege wird man nur die Zwerge finden. Wer erfolgreicher sein will, muß schon ein Stück hinausrudern und sein Glück mit toten Köderfischen bzw. Kunstködern an der Spinnrute versuchen. Favorit ist der Zepp-Blinker ab 20 Gramm aufwärts. Klarer Himmel und mäßiger Wind sind ideal.
Die alten Damen und Herren lauern am Fuß der Barschberge (vor der Badeanstalt Krakow am See), um die Inseln herum, an den Abhängen der Scharkanten, in der großen Bucht am Zeltplatz, Durchfahrt vom Stadtsee ins Serrahner Wasser, Westufer der Halbinsel Schwerin und im kleinen Serrahner See.

Barsch Er hat das ganze Jahr Saison, nur während der Laichzeit Ende April/Anfang Mai und an sehr heißen Sommertagen bleiben die Barschprofis zu Hause. Scharkanten, Barschberge und unterseeische Wiesen sind vielversprechende Stellen. Tiefgeführte Spinner (Größe 3 und 4) und große gelbe Twister sind am fängigsten, auch Würmer – einen Meter über dem Grund angeboten, stehen ihnen kaum nach. Häufigste Fanggebiete sind die Scharkanten des Nordufers ab Seegrube, Ostufer bis Einmündung in den kleinen Serrahner See, rund um Lieps Werder und die Barschberge vor Wolbenwerder.(Ich möchte abraten, den Köder 1 bis 2 Meter unterhalb der Wasserlinie anzubieten, da beißen nur die Kleinen. Dann sind sie bloß noch als Köder nütze. Ist doch schade drum. Sehe es oft genug. Für mich ist der ein guter Angler, welcher in einem Jahr einen großen Barsch fängt, statt “10 000” Kleine.)

Karpfen Schlammiger Grund und reicher Pflanzenwuchs, sowie Tiefen von 2 bis 4 Metern werden bevorzugt. Kartoffeln, Teig und Mais sind bewährte Köder. Zu fangen im Stadtsee und Gruber See, rund um Lehmwerder und in der Bucht am Zeltplatz.

Andere Fischarten Zander werden vereinzelt im östlichen Teil des Stadtsees gefangen. Hin und wieder gehen in flachen und schlammigen Buchten mit starkem Pflanzenbewuchs Schleie an den Haken. Ein guter Quappenbestand existiert, aber es gibt kaum anglerische Erfahrungen mit diesem Fisch.

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